Urlaub, der zu Ihnen kommt
Urlaub, der zu Ihnen kommt

Reisen ohne schlechtes Gewissen

Momentan in aller Munde - wieso eigentlich? Natürlich müssen wir etwas für unser Klima tun, natürlich müssen wir auf unsere Umwelt achten. Aber als die Grünen und andere "Querdenker" vor weit über 30 Jahren genau vor dem gewarnt hatten, was heute traurige Realtität ist, wurden sie bestenfalls milde belächelt.

 

Jezt ist es also politisch angesagt sich für unseren Planeten einzusetzen und jeder Politiker, Verband und Stammtisch hat eine Meinung dazu, selbstverständlich die einzig richtige!

Ich möchte an dieser Stelle anstatt des gewohnten Reisetipps eine Plädoyer für Urlaub halten. Erstens weil Urlaub nötig ist und man ihn sich verdient hat und zweitens, weil er wichtig ist: für die Familie, für die Erholung, für die Bildung. Überall wird Globalisierung als ganz tolle Sache beworben, bloß Reisen, das sollen wir bitte nicht, zumindest nicht mit den bösen Flugzeugen (wobei der Strom für die Bahn ja auch aus Kohlekraftwerken kommt und E-Autos in meinen Augen sowohl von Herstellung, bis zur Entsorgung hin mehr als fragwürdig und für Urlaubsreisen sowieso ungeeignet sind).  Kein Mensch redet davon, dass täglich unzählige Frachtflugzeuge im Auftrag internationaler Großkonzerne unterwegs sind, um Waren, Bauteile und Produkte (teilweise unter fragwürdigen Bedingungen hergestellt) zu transportieren, damit eben diese Konzerne noch mehr Gewinn machen. Aber diese Globalisierung soll doch bitte beim 'kleinen Mann' aufhören, der soll's jetzt richten. Wie soll denn der Normalbürger ein offenes Weltbild bekommen, wenn er die Welt nur noch aus dem Internet erleben darf? Natürlich geht Umweltschutz uns alle an, natürlich müssen wir alle im täglichen Leben viel mehr tun und bewusster handeln. Aber solange unsere Politiker von Lobbyisten 'ferngesteuert' werden, wird unser Planet wohl weiter nur im Scheckentempo und mit Alibi-Maßnahmen beschützt werden. Von der ganzen, teilweise hinrissigen Polemik die aktuell in jedes hingehaltene Mikrofon abgesondert wird, rede ich lieber gar nicht erst.

 

Andererseits wundere ich mich schon sehr, wenn ich lese, dass 2018  das in Deutschland am meisten gekaufte Auto die Marke VW war - ein Konzern, der nachweislich und seit vielen Jahren betrügt, sollte eigentlich von niemenadem mehr durch Kauf seiner Produkte unterstützt werden, zumal es durchaus Alternativen gibt (die noch dazu preisgünstiger sind).

Gerade die Touristik ist eine Branche die seit jeher eine hohe Verantwortung zum Thema Ökologie und Soziologie gezeigt hat.


Fluggesellschaften arbeiten seit langem und durchaus erfolgreich animmer effezienteren und umweltschonenden Triebwerken - durchaus auch in eigenem Interesse um Kosten zu sparen, aber daran ist ja nichts Verwerfliches.

 

Auch die (europäischen) Reedereien, die derzeit ein Lieblingsopfer von Medienschelte sind, sind seit langem dabei, neue Antriebe (z. B. Hurtigruten mit seinen Hybridschiffen, AIDA mit neuen Antriebssystemen, TUI Cruise mit Scrubbern = Abgasreinigungsanlagen uvm.) ein zu setzen und sind im Bezug auf Widerverwertung und Müllvermeidung ganz vorne mit dabei und entwickeln ständig weitere Konzepte, um weitere Ziele um zu setzen.

 

Seit vielen Jahren werden Hotels für Umweltbewusstein und ökologischen Umgang mit Ressourcen ausgezeichnet - es liegt an jedem Einzelnen, ein solches Haus zu buchen.

 

Nahezu alle großen und etablierten Veranstalter engagieren sich in Projekte vor Ort und errichten Schulen, leisten Hilfe zur Selbsthilfe und fördern regionale Anbieter, mit denen bevorzugt zusammen gearbeitet wird (dies betrifft Einkauf/Versorgung, Arbeitskräfte, Ausflüge etc. etc.) alles nach zu lesen und prüfen über die Webseiten der jeweiligen Anbieter - Chamäleon Reisen beispielsweise spendet pro Gast 100 qm Regenwald, die Kooperation über die z. B. wir, Call & Travel Maier, arbeiten, unterstützt ein Projekt in Namibia und und und.... Was ich damit sagen will: die Reisebranche ist seit sehr vielen Jahren durchaus verantwortungsbewusst im Umgang mit Ressourcen und Ländern und es ärgert mich einfach, wenn jetzt die bösen Touristen an allem Schuld sein sollen.

Solange profit-süchtige Politiker wie Bolsonaro den Regenwald abholzen, völllig verblendete Egomanen wie Trump mal eben den Naturschutz für unwichtig und in jedem Fall hinter wirtschaftlichen Interessen anstehend erachten (wenn er schon Grönland nicht bekommen hat, müssen halt die heimsichen Nationalparks dran glauben), solange man alleine aus wirtschaftlichen Interessen das insgesamt fragwürdige Handeln Chinas hinnimmt ..... die Liste kann endlos fort gesetzt werden, aber solange all das passiert, verweigere ich mich der Vorgabe, dass immer der kleine Mann Schuld ist und die Zeche zahlen soll. Wir ALLE haben ein Interesse an gesunder Umwelt - aber es wird Zeit, dass endlich einmal ALLE etwas dafür tun, allen voran diejenigen, die bisher ganz gut von der Ausbeutung unseres Planeten leben! Und solange sollen und dürfen Menschen die das ganze Jahr ehrliche Arbeit leisten auch in den wohlverdienten Urlaub reisen, egal mit welchem Verkehrsmittel!

 

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