Urlaub, der zu Ihnen kommt
Urlaub, der zu Ihnen kommt

zum Lesen, Freuen und Lächeln

Flugverspätungen sind ärgerlich, aber neben den "üblichen" Gründen, gibt es hier durchaus auch kuriose Vorkommnisse (die gleichwohl an den Passagier-Rechten nichts ändern) - hier ein paar Beispiele:

 

Das leidige Thema Alkohol - auf einem Ryanair Flug nach Ibiza randalierte ein Brite derart, dass die Maschine in Toulouse zwischenlanden musste.

 

Menschliches - falsch gegessen und der Darm bläht und verschafft sich "Abhilfe"; allerdings musste eine Maschine auf dem Flug von Dubai nach Amsterdam in Wien zwischenlanden, weil diese "Winde" unter den Fluggästen heftigste Streiterein ausgelöst hatten und sogar die Polizei schlichten musste. Fast noch schlimmer erwischte es Gäste auf dem Flug vn Gran Canaria nach Amsterdam: hier musste die Maschine in Faro notlanden, weil die anderen Gäste sogar über Übelkeit und Erbrechen geklagt hatten.

 

Und ein besonderers Souvenir hatte ein russischer Passagier auf einem Inlandsflug mit gebracht: er schmuggelte 2 Bienenstöcke mit an Bord, möglich war dies, weil es sich offenbar um einen höheren Angestellten des Regionalflughafens von dem aus der Flug startete handelte; die unerlaubte Fracht wurde schnell entdeckt, weil einige Bienen  nach kurzer Zeit die Kabine erkundeten und unter den Fluggästen Panik ausbrach. Dieser Flug landetet zwar pünktlich in Moskau, die nachfolgenden Flüge verspäteten sich allerdings: die Maschine musste erst "ent-bient" werden

Update in Sachen "andere Länder - andere Sitten" bzw. Gesetze

 

Schon seit einiger Zeit gilt auf Hawaii, dass Handys auch während des Gehens nicht benutzt werden dürfen! Würde bei uns auch nicht schaden.... Auch Kopfhörer sind im Straßenverkehr (dazu zählen auch Fußgänger) verboten, wie übrigens in vielen US-Bundesstaaten!

 

Kurios und wohl weniger der Sicherheit als Angst vor Protesten geschuldet: in Ägypten keine gelben Warnwesten verkauft werden.

 

Wien verbietet nunmehr auch das Essen in U-Bahnen - auch das wie wir meinen - auch bei uns durchaus nachahmenwert! Ein solches Ess-Verbot gilt übrigens schon seit längerem in Rom (auf der Spanischen Treppe, dem Kolosseum und am Trevi-Brunnen)

 

Längst auch bei uns und überall im alpinen Raum überfällig: im Cinque Terre Nationalpark ist künftig 'ungeeignetes Schuhwerk' verboten - völllig richtig, Flip-Flop-Trägern den Zugang zu Wanderwegen zu verwehren: unzählige Bergretter riskieren ihr Leben, um diesen Unbeirrbaren aus Bergnot und nach Unfällen zu helfen. Dieses Beispiel macht hoffentlich Schule!

 

Der Inselstaat Palau verbietet ab 2020 Sonnencremes - sowohl Einfuhr als auch Verkauf ziehen ein Bußbeld von knapp 900 € nach sich. Die in den Lotionen enthaltenen Chemikalien zerstören die Tier- und Pflanzenwelt der Korallenriffe.

 

Ein Verbot wurde aufgehoben: in Usbekistan dürfen nunmehr auch unverheiratete Paare ein Doppelzimmer teilen.

 

Auch Mallorca macht weiterhin ernst damit, dem Sauftourismus an der Playa de Palma ein Ende zu setzen. Neben der bereits erlassenen Verordnung müssen künftig Bars und Lokale um die berüchtigte Schinkenstraße eingezäunt werden und nur innerhalb dieser Begrenzung darf noch konsumiert werden. Aktionen, bei denen zur Happy Hour starke Drinks zu Schnäppchenpreisen angeboten werden, sind künftig verboten. Alle Vorschriften gelten von April bis September.

Warum nur, empfinde ich sowas wie Schadenfreude? In Tokio hat das Hotel Henn Na den Einsatz menschenähnlicher Roboter anstelle echten Personals eingeführt - um effizienter zu werden (also im Klartext, mehr Gewinn zu machen). Leider leider - ganz so weit sind die Maschinen dann doch nicht: so arbeiteten z. B. die Zimmerpagen nachts, wenn die Gäste eigentllich schlafen wollten. Selbst einfachste Fragen konnten die Herren (oder Frauen? Oder Roboternde?) nicht beantworten. Pragmatische Lösungen für einfache Probleme? Nicht, wenn man auch komplizierte Berechnungen anstellen kann.... Nun wurde die Hälfte der Maschinen (und nichts anderes sind Roboter) abgeschalten und wieder echte Menschen eingestellt..... Anmerkung von uns: hoffentlich wurde der Erfinder dieser tollen Idee auch abgeschalten!

 

Kleiner Strand-Knigge aus der Rubrik "believe it or not":

 

  • an der Costa Blanca/Spanien ist es verboten, sich zwischen Mitternacht und 7 Uhr morgens am Strand auf zu halten - Zuwiderhandlungen werden mit 750 € Bußgeld belegt
  • Teneriffa verbietet den Bau von Sandburgen aus "ästhetischen Gründen"
  • in Italien ist das reservieren von Plätzen am Strand vor Sonnenaufgang verboten - Busßgeld bei Zuwiderhandlung: bis zu 200 €; auch oben-ohne ist in Italien verboten
  • wer in Spanien beim Sex am Strand erwischt wird, darf mit einer Strafe von bis zu 75.000 € rechnen
  • in Kroatien kostet dieses Vergnügen nur 150 €
  • in türkischen Teil Zyperns müssen Kinder ab 4 Jahren Badekleidung tragen, FKK ist hier generell verboten; dafür ist Sex am Strand verhältnismäßig "günstig": hier drohen 200 € und 2 Monate Haft
  • In Tunesien sind Küsse am Strand oder liebevolle Klaps auf den Po der Freundin verboten - sie gelten als Verstoß gegen Moral und Anstand

 

Schöne neue Welt?  Robocops in Dubai. Ab sofort (Juli 2017) patroullieren im Emirat Dubai Roboter-Polizisten. Sie sind an wichtigen Plätzen eingesetzt und arbeiten mit Gesichtserkennungs-Kameras. Die Scans werden mit einer Datenbank in der Zentrale abgeglichen. Außerdem sind es auch durchaus "freundliche Zeitgenossen": mittels Touchscreen erteilen Sie Auskünfte und nehmen Anzeigen entgegen. Bis zum Jahr 2030 soll 1/4 der Polizisten und eine ganze Polizeiwache durch die elektronischen Helfer ersetzt werden.

Sie reisen mit viel Gepäck?

Glauben Sie uns: nicht wirklich! Wenn der saudische König auf Staatsbesuch geht, hat er folgendes dabei:

1.500 Untergebene (Minister, Prinzen Bodyguards etc.)

2 Mercedes S600

1 Rolltreppe

1 Fahrstuhl

(von Kleidung etc. reden wir an dieser Stelle nicht....)

Das jeweilige Luftfrachtunternehmen benötigt ca. 570 Mitarbeiter um die 460 Tonnen (!!!) Gepäck zu verstauen!

Wenn Sie also das nächste Mal mit den üblichen 20 kg kämpfen.....

 

 Pilotensprüche

  • Herzlich Willkommen auf Ihrem Flug nach ... lange Pause ... Zielflughafen
  • Meine Damen und Herren, herzlich willkommen bei der Airline-Happy-Hour: zwei Landungen zum Preis von einer (nach einer Notlandung)
  • Sehr geehrte Fluggäste, Willkommen in Frankfurt. Nachdem wir nur vorne eine Treppe bekommen haben, möchten wir Sie bitten, das Flugzeug vorzugsweise vorne zu verlassen.

Hier gibt's noch mehr:

Witziges aus dem Cockpit.pdf
PDF-Dokument [160.1 KB]

 

.... aber auch Fluggäste haben manchmal "seltsame" Anliegen - so gab es folgende Fragen und Bitten an das Bordpersonal:

 

  • Hätte der Kapitän bitte die Güte, die Turbulenzen abzuschalten?
  • Ich hätte den Kaffee gern im Kännchen!
  • Wo genau befindet sich denn der Fallschirm?
  • Sagen Sie dem Kapitän, er soll die Turbinen abstellen - mein Kopf schmerzt wirklich sehr!
  • Ich möchte gerne den Grand Canyaon sehen, aber die Wolken sind im Weg. Könnten Sie den Piloten bitten, tiefer zu fliegen?
  • Wo finde ich denn den Geldautomaten?

 

Was Reiseleiter so erleben...

 

Nachfolgend eine kleine Auswahl von Beschwerden, die vor Ort vorgebracht wurden:

 

  • Eine Dame beschwerte sich darüber, vom Hotelperson in Ihrem Zimmer eingesperrt worden zu sein - wie sich herausstellte, hatte sie das innen hängende "Do-not-disturb"-Schild ihres Zimmers als Warnung verstanden, das Zimmer nicht zu verlassen.
  • Reisende beschwerten sich, weil Sie neun Stunden für den Flug von Großbritanien nach Jamaika gebraucht hatten - andere Gäste aus Amerika hätten nur 3 Stunden benötigt!
  • Dann waren da noch Gäste, die sich über die Stiche von Moskitos aufregten - niemand hätte sie darauf aufmerksam gemacht, dass Moskitos auch stechen können.
  • Während einer Besichtigungstour: "Wir mussten draußen Schlange stehen - und das ohne Klimaanlage!"
  • Urlauber in Indien/Goa fanden es unmöglich, überall Currys serviert zu bekommen, wo sie doch scharf gewürzte Speisen überhaupt nicht mögen
  • Und Reisende in Spanien fanden, dass es dort viel zu viele Spanier gebe, die überdies auch noch spanisch sprechen und das Essen sei auch spanisch. Davon abgesehen, gebe es zu viele Ausländer in Spanien.

 

Nach einem Urteil des Amtsgerichts München (AZ 242C16069/12) ist ein Reiseveranstalter nicht in der Verpflichtung, ungefährdetes Schwimmen im Meer zu ermöglichen. Voran gegangen war die Klage von Urlaubern auf den Seychellen, die in behördlichem Badeverbot an einigen Stränden (nachdem vorher ein Haiangriff stattgefunden hatte) einen Reisemangel erkannt haben wollten, für den der Veranstalter zu haften habe. Die Richter stellten klar, dass hier weder Schadenersatz noch Minderungsanspruch geltend gemacht werden können, umso mehr, als das Badeverbot zum Schutz der Urlauber vor ortüblichen Gefahren erfolgt sei.

 

Die Sache mit dem Benimm...

Nach einem Urtei des Amtsgerichts Hamburg (AZ 9C2334/94) seien "optische und sphärische Störungen als Unannehmlichkeit entschädigungslos hinzunehmen", wenn - wie im vorliegenden Fall - Gäste eines Luxushotels sich durch rülpsende und übel riechende Tischnachbarn gestört fühlen. Lt. den Ausführungen des Gerichts, sei es im Zeitalter des Massentourismus nicht auszuschließen, dass auch in Luxushotels Gäste "aus Bevölkerungsschichten mit einfach strukturiertem Niveau" am Tisch sitzen.

 

Schnarchen erlaubt

Auf einem Langstreckenflug sind schnarchende Sitznachbarn ein durchaus verständliches Ärgernis, zumal man ja daran gehindert wird, dem Jetlag zu entrinnen und die Flugzeit zu verkürzen, indem man selbst ein Schläfchen hält. So geschehen einem Fluggast auf der Strecke nach Johannesburg/Südafrika. Er vrklagt die Fluggesellschaft wegen Reisemangels, da er aufgrund besagten Nachbarns nicht schlafen konnte und wollte einen Teil des Flugpreises erstattet haben. Vom Amtsgericht Frankfurt wurde er jedoch abgewiesen: Schnarcher seien eine Unannehmlichkeit, aber kein Reisemangel. Zudem sei es normal, dass auf einem Langstreckenflug Reisende schlafen und einzelne Personen schnarchen.

(AG Frankfurt/AZ 31C842/01-83)

Kleider machen Leute

Ein Urlauber auf Kreta empfand es als Zumutung, zum Abendessen in seinem - gehobenen -  Hotel  in langen Hosen zu erscheinen. Er habe sich vom Hotelpersonal bloßgestellt gefühlt, als er auf seine kurzen Hosen angesprochen wurde -  im Übrigen seien seine Frau und er aufgrund beruflicher Zwänge das ganze Jahr über einer Kleiderordnung unterworfen. Das Amtsgericht München zeigte sich hier wenig verständnisvoll: die Verpflichtung, in einem gehobenen Hotel eine lange Hose zu tragen, stelle keine Beeinträchtigung der Reise dar. Wenn jemand nicht bereit sei, sich bei Auslandsreisen in gewissem Rahmen den landestypischen Gebräuchen zu beugen, müsse er zu Hause bleiben

(AG München/AZ 223C531/10)

"Stinken" verboten

Auf dem Flug von Honolulu nach Düsseldorf musste ein Passagier auf Weisung des Flugpersonals die Maschine verlassen. Der Passagier hatte strengen Körpergeruch und konnte der Bitte des Stewards das Hemd zu wechseln nicht nachkommen, weil sein Koffer bereits im Frachtraum verstaut war. Der Fluggast argumentierte, er sei bei tropischen Temperaturen mit 3 Koffern durch den Flughafen gerannt, der überdies nicht klimatisiert gewesen sei, und im Übrigen schwitze er nicht mehr, als andere Passagiere. Es half alles nichts - die Fluggesellschaft hatte in ihren Beförderungsbedingungen explizit die Beförderung von Passagieren mit "extremem Körpergeruch" ausgeschlossen und der Passagier musste draußen bleiben. Endlich zurück gekehrt, verklagte er die Fluggesellschaft auf 2.200 Euro Schadenersatz. Das Gericht hielt diese Forderung für übertrieben und sprach ihm lediglich die Kosten für die zusätzliche Übernachtung zu, die er aufgrund des versäumten Fluges zu bezahlen hatte.

(OLG Düsseldorf/AZ I-18U-110/06)

 

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