Urlaub, der zu Ihnen kommt
Urlaub, der zu Ihnen kommt

Azoren - da wo das Wetter herkommt

Folgende Geschichte wird erzählt, wenn es darum geht, zu erkären, woher die Inseln im Atlantik ihren Namen haben:

 

So wie Kinder von Stein zu Stein hüpfen, um auf die ander Uferseite zu gelangen, so sprangen die Götter von Insel zu Insel, um den Atlantik zu überqueren.

 

Einer dieser Götter tat vom portugisischen Festland aus einen Riesensatz und als sein linker Fuß Halt fand, rief er "Santa Maria"! Als auch sein rechter Fuß halt fand, seufzte er erleichtert "Sao Miguel" und ruhte eine Weile aus. Er hatte die Füße in grünem Gras und seine Augen fanden Gefallen am leuchtenden Blau des vor ihm liegenden Ozeans. Er sprang weiter, rief "Jesus Christus" (die Insel, die heute Terceira, als dritte entdeckte Insel, heißt, hatte lange Zeit diesen Namen) und er tanzte von Insel zu Insel und rief "Graciosa", "Sao Jorge" und "Sao Dinis". Ein weiterer Tanzschritt nach Westen folgte und er rief"Faial". Nach einer kleinen Pause, während der er wieder die schönen klaren Farben der herrlichen Natur genoss, machte er 2 große Schritte und rief "Flores" und "Santa Iria" (das heutige Corvo). 

 

Nun war er müde und wollte, bevor er seine Reise beendete, ein wenig ruhen. Er stieg hinab in die Caldeira do Corvo, rollte sich wie ein Kind zusammen und schlief ein. Dort schläft er noch heute, aber die Menschen, die ihn fanden und noch heute sehen stellten fest: schlafende Götter sind wunderschön!

In ca. 4 Stunden Flugzeit erreicht man die Azoren / Ponta Delgada mit SATA International, der Fluggesellschaft der Azoren. Es gibt von Mai bis Oktober 2 wöchentliche Direktflüge ab Frankfurt und München.

Alternativ können mit TAP Flüge via Lissabon gebucht werden, während der Sommermonate bietet auch Air Berlin Flüge ab Düsseledorf und/oder Nürnberg an.

 

Sao Miguel mit der Hauptstadt Ponta Delgada (übrigens ein durchaus sehenswertes Städtchen mit einer sehr reizvollen Altstadt, zahlreichen Parks, Kirchen, Cafes, Restaurants....) ist für die meisten Besucher der erste Anlaufpunkt.  Auf Sao Miguel kann man herrlich wandern - es gibt zahlreiche Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, die an atemberaubenden Ausblicken vorbei führen. Überhaupt sind auf den Inseln die Wanderrouten zahlreich und ausgeschildert. Naturliebhaber und Wanderer fühlen sich auf den Azoren wohl.

 

Ein weiterer Höhepunkt sind die Möglichkeiten zur Wal- und Delfinbeobachtung. Möglichkeiten hierzu werden ganzjährig und strengen Auflagen hinsichtlich Artenschutz geboten - sofern Wellengang und Wetter es zulassen, kann man ziemlich sicher sein, während eines Aufenthalts auf den Azoren Wale und Delfine zu sehen. Die Einheimischen sind überzeugt davon, dass auftauchende Wale Grüße aus Atlantis bringen, der sagen-umwobenen Stadt von der die Azorer behaupten, sie sei unter Ihrem Inselstaat versunken.

 

Die Insel Santa Maria ist die ruhigste von allen - hier gibt es die meisten Sonnenstunden und den wenigsten Regen. Weiße Sandstrände und kleine romantische Buchten sind ideal zum Schwimmen, Sonnenbaden, Surfen. Hier findet man auch traumhaft Tauchreviere (Felseninseln, Unterwasserberg). Selbstverständlich kann man auch auf Santa Maria herrlich Wandern und die Natur genießen.

 

Das Klima der Azoren ist gemäßigt und zeigt keine großen Schwankungen im Jahresverlauf. Im Januar liegen die Durchschnittstemperaturen bei 17 °, im Sommer kaum mehr als 26 °.

Der Golfstrom beschert den Inseln Wassertemperaturen zwischen 17 ° und 24°.  Es gibt ausreichend Niederschläge, die Grund für die üppige Vegetation der Inseln sind, hier ist zu beachten, dass es auf den westlich gelegenen Inseln erheblich mehr regnet als im Osten, wobei komplett verregnete Tage äußerst selten sind.

Wir freuen uns, wenn der Wetterbericht auf ein Azorenhoch verweist - bedeutet es doch, dass bei uns schönes und meist trockenes Wetter zu erwarten ist.  Seinen Namen hat dieses Hochdruckgebiet, weil es fast das ganze Jahr über mehr oder weniger stabil über dem mittleren Atlantik liegt und die Azoren der nächstgelegene Festlandspunkt sind.

 

Der Gegenspieler dieses Hochs ist das Islandtief. Ein Azorenhoch wird von warmer Luft aus dem Äquatorbereich gefüttert, das Islandtief hingegen wird von polarer Kaltluft aus dem Norden gespeist.

 

Je nach Winden und Luftdruckunterschieden behalten einmal das Azorenhoch und einmal das Islandtief die Oberhand.

Azoren - Alcatra.pdf
PDF-Dokument [402.5 KB]
Azoren - Tarte de Ananás.pdf
PDF-Dokument [400.2 KB]
direkt buchen

Lob, Anregung, Kritik -

wir freuen uns:

Inspirationen
Sicherheit & Service

Wir freuen uns über Ihren Besuch!